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Übergewicht (Fettleibigkeit / Adipositas)


'Adipositas permagna' oder Fettleibigkeit ist eine chronische Krankheit. Hierunter versteht man die übermäßige Vermehrung oder Bildung von Fettgewebe. Es handelt sich um eine multifaktorielle Erkrankung.

Das Gesundheitsrisiko

Die Adipositas ist ein Risikofaktor für eine Reihe von Erberkrankungen wie Hypertonie, Diabetes mellitus, Hyperlipidämie, Gicht und die damit verbundenen Gefäßerkrankungen. Als chronische Krankheit führt sie zu einer eingeschränkten Lebensqualität mit hohem Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko, die eine langfristige Betreuung erforderlich macht.

In Deutschland gehen 60% aller Todesfälle auf ernährungsbedingte Krankheiten zurück. Jede 2. Person ist übergewichtig, jede 5. Person adipös. Bei einer Gewichtszunahme von 10-20% steigt bei Frauen die gesamte Morbidität um 20%, die kardiovaskulären Morbiditäten um 70% und die KHK-Morbidität um 160%. (Quelle)  Bei Männern mit einem Body Mass Index (BMI) über 40 ist die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung oft um 52% höher als bei Männern ohne erhöhten BMI (New England Journal of Medicine, April 2003). 60% der Adipositas-Patienten haben das Risiko, eine Diabetes Typ 2 zu bekommen. Korrespondierend hierzu verschwindet bei 2/3 aller Diabetiker die Krankheit mit einer Gewichtsnormalisierung. (Quelle)

Desweiteren werden die Adipositas-Patienten durch ihre Fettsucht stigmatisiert und erfahren eine soziale Ausgrenzung.


Über unser Partner-Institut MISITA

Das ebenfalls in München ansässige Institut MISITA - Munich Institute for the Surgical and Interdisciplinary Treatment of Adiposity beschäftigt sich ausschließlich mit dem Übergewicht und bietet eine ganzheitliche Lösung an – die interdisziplinäre Behandlung der Adipositas (Fettleibigkeit) und ihrer Begleiterkrankungen. Das Behandlungs-Spektrum des Institutes beinhaltet roboterassistierte Hightech-Operationen, nichtoperative Behandlungsverfahren und interdisziplinäre Therapien.

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Chirurgische Behandlung *

Wir bevorzugen die Magenverkleinerung (Sleeve-Magenteilresektion). Die Magenschlauchoperation reduziert das Magenvolumen und setzt einen Bereich des Magens aus, wo das Hungerhormon Ghrelin produziert wird.

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Die Indikation für eine Magenbypass-Operation wird nur in bestimmten Fällen bei Patienten mit einem BMI über 50 gestellt.

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Magenband-OP:

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* Anmerkung: Operationen werden in unserem Partner-Institut, mednord, durchgeführt.


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