Gehen Sie direkt zu:


»  Kontakt


  Extras:


•  Sitemap

Nabelbruch / Narbenbruch


Narbenbruch - das Auftreten einer Vorwölbung im Bereich von Operationsnarben - entsteht durch das Auseinanderplatzen der Bauchwandschichten mit Bildung eines Bruches im ehemaligen Operationszugang (nach offener Operation) und heraustreten des Bruchsackes samt Eingeweiden bzw. Organen (Bruchinhalt).

Nabelbruch - das Auftreten einer Vorwölbung in der Nabelgrube, oder die Nabelgrube ist durch eine Vorwölbung nicht mehr sichtbar bzw. tastbar - entsteht durch einen umschriebenen runden Defekt der Bauchdecke im Bereich des Nabels.

Indikation für eine Operation:

Jeder Narbenbruch, der bei der klinischen Untersuchung festgestellt wird, muss einem Chirurgen vorgestellt werden. Das Anwachsen von Eingeweiden am Bruchsack kann zu einem Verschluss des Darmes oder zur Behinderung der Durchblutung der am Bruchsack angewachsenen Organe oder Anteile führen. Daraus entstehen lebensbedrohliche Situationen.

Chirurgische Behandlung *

Bevorzugte Technik: Laparoskopische roboterassistierte Bauchwandrekonstruktion

Wiederholte offene Operationen führen meist zur Katastrophe, wobei große Bauchwanddefekte entstehen, die sehr schwer zu versorgen sind. Mit der Robotertechnik wird diese Operation mit höchster Präzision, Effizienz und Qualität durchgeführt. Das Verfahren stellt sich als sehr schonend für den Patienten dar.

Die Vorteile im Einzelnen:
  • Sehr geringe Schmerzen nach der Operation, geringer Schmerzmittelverbrauch
  • Durch die spannungsfreie Rekonstruktion der Bauchdecke werden respiratorische Komplikationen (Atembeschwerden) und eventuelle intensivmedizinische Betreuung vermieden.
  • Sehr rasche Mobilisation der Patienten
  • Die nach der laparoskopischen Operation gewonnene Lebensqualität kann in keiner Weise mit der eingeschränkten Lebensqualität nach offenen Operationen verglichen werden.
  • Bei bestimmten Indikationen ambulant durchführbar
  • Hervorragende, problemlose Mobilisation am OP-Tag
  • Die Rezidivrate (Rückfallrate) liegt bei weniger als 3,4% (im Vergleich zu 50% nach offenen Operationen mit großen Schnitten).
Aufgrund der vorhandenen operativen Erfahrung werden nach dieser Technik umfangreiche Rekonstruktionsoperationen durchgeführt.

Die postoperative Belastung wird je nach Größe der Rekonstruktion gemessen. Nach 7-10 Tagen kann die volle Belastung erreicht werden.

Ein Rezidiv/Rückfall führt zur Einschränkung der Lebensqualität. Durch die im Vergleich zu offenen Operationen (mit großem Schnitt) sehr niedrige Rezidivrate empfiehlt sich dieses Verfahren zur dauerhaften Behandlung von Narbenbrüchen/Nabelbrüchen.

Entlassung:

Je nach Indikation werden die Patienten nach 5-12 Stunden entlassen.

Nachsorge:
  • Wundpflege ca. 1 Woche
  • Kontrolle nach 1 Monat, 3 Monaten

* Anmerkung: Operationen werden in unserem Partner-Institut, mednord, durchgeführt.


Seiten Drucken Zum Seitenanfang