Behandlung der Leistenhernie in roboterassistierter chirurgischer Präzisionsarbeit
Die Leistenhernie, im Allgemeinen als Leistenbruch bezeichnet, ist weit verbreitet. Männer und Frauen jeder Altersgruppe sind davon betroffen. Eine Leistenhernie tritt dann auf, wenn die Eingeweide aus der Bauchhöhle austreten und als Wölbung im unteren Bauchbereich und der Leistengegend sichtbar werden. Ursache dafür kann eine Schwächung der Bauchmuskulatur sein, die durch Überbelastung ausgelöst werden kann. Eine diagnostizierte Leistenhernie ist nur durch einen chirurgischen Eingriff zu behandeln. Das Robotic Surgery Institute in München hat sich mit roboterassistierten Operationstechniken bei der chirurgischen Behandlung der Leistenhernie bundesweit einen Namen gemacht. Patienten aus allen Bundesländern suchen den renommierten Institutsleiter, Professor Senner, auf, der als führender Vertreter der roboterassistierten Chirurgie in Deutschland gilt. Nach eingehender Untersuchung ist die Indikation für einen operativen Eingriff bei einer Leistenhernie dann gegeben, wenn eine sichtbare Wölbung zu sehen ist, wenn der Patient über Ziehen und/oder Schmerzen in der Leistenregion klagt und im fortgeschrittenen Stadium, wenn der Patient über heftige Schmerzen, Übelkeit, ein verändertes Stuhlverhalten klagt und eine Verschlechterung des Allgemeinzustandes festzustellen ist. Mit der robotergestützten Operationstechnik wird mit einem minimalen Schnitt, der um ein Vielfaches kleiner ist als bei einer offenen Leistenhernie-OP, die obere Muskelschicht geöffnet und der Roboter erreicht die Bruchstelle, die eine menschliche Hand über den schmalen Zugang nicht erreichen könnte. Hier findet die Rekonstruktion der Bruchpforte mit einem speziellen Gewebe statt, das die körpereigenen Zellenproduktion und somit den Selbstheilungsprozess anregt. Diese Art der operativen Behandlung der Leistenhernie ist absolut präzise, geht schnell und der Patient erholt sich in kürzester Zeit nach der Operation der Leistenhernie.
