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| Medizinisches erklärt |
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Adipositas (Fettleibigkeit)
Anästhesie
Anästhesist
Appendizitis - siehe Blinddarmentzündung
Appetitzügler
Arterien
Arteriosklerose
Bauchfell
Bauchfellentzündung
(Peritonitis)
Bauchspiegelung (Laparoskopie)
Beinödeme
Blinddarmentzündung (Appendizitis)
Blutbild (Kleines, Großes, Differential)
Blutdruckmessung
BMI (Body Mass Index)
Cholesterin und HDL- und LDL-Cholesterin
Choleszystitis - siehe Gallenblasenentzündung
Cholezystolithiasis - siehe Gallenblasenstein
Diät
EKG
Endoskopie
Erythrozyten (rote Blutkörperchen)
Gallenblasenentzündung (Choleszystitis)
Gallenblasenstein (Cholezystolithiasis)
GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte)
Hämoglobin
Harnsäure
Hernie (Eingeweidebruch)
Hightech-Chirurgie
Krampfadern (Varizen)
Kreatinin
Laparoskopie - siehe Bauchspiegelung
Leukozyten (weiße Blutkörperchen)
Mobilisierung
Meteorismus
Nabelhernie
Peritonitis - siehe Bauchfellentzündung
Präoperative Diagnostik (Diagnostik
vor der Operation)
Rezidiv
Robotic Surgery
Sonographie - siehe Ultraschall
Thrombophlebitis - siehe Venenentzündung
Thrombose
Ultraschall (Sonographie)
Urinstatus
Varizen - siehe Krampfadern
Venen
Venenentzündung
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- A -
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| Adipositas (Fettleibigkeit) |
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Übergewicht ist bei weitem die häufigste Ursache für das
Auftreten eines Diabetes Typ-2 sowie von Bluthochdruck und Herz- und Gefäßerkrankungen.
Übergewichtige Diabetiker können durch konsequentes Abnehmen
- nach Absprache mit ihrem behandelnden Arzt - wieder zu Blutzucker-Normalwerten
gelangen und sich so wie Gesunde ernähren - vorausgesetzt, das
reduzierte Gewicht wird gehalten.
Wo das Fett sitzt, ist von Bedeutung
Nicht nur das Ausmaß eines Übergewichtes, sondern auch die
Verteilung des Übergewichtes, d.h. der Fettdepots, ist ein Gesundheitsrisiko.
Mediziner haben festgestellt, dass bei Bauchfettverteilung das
Gesundheitsrisiko wesentlich höher ist als bei hüftbetonter
Fettansammlung.
Ein Maß für das Risiko ist das Verhältnis von Taille
zu Hüftumfang. Ein erhöhtes Risiko liegt vor, wenn das Verhältnis
bei Männern größer 1,0 und bei Frauen größer
0,9 ist.
Wichtig ist, dass zur Reduktion des Übergewichtes nicht
nur "weniger Essen", sondern auch körperliche Bewegung
gehört. Bei körperlicher Bewegung oder Sport werden die Kohlenhydrate
bzw. der Traubenzucker verbrannt, so dass die Blutzuckerwerte sinken.
In Kriegszeiten waren Diabetes Typ-2-Erkrankungen nahezu unbekannt.
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| Anästhesie |
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Die Anästhesie ist die Lehre von der Führung und Überwachung
einer Narkose sowie von Notfallmedizin einschließlich aller Wiederbelebungsmaßnahmen.
In der Regel sind in den Kliniken die Anästhesisten für die
unterschiedlichen Arten der Narkosen, für die Betreuung der Intensivstation, einer
Schmerzambulanz und ggf. eines Notarztwagens zuständig.
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| Anästhesist |
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Ein(e) Facharzt/ärztin für Anästhesie führt und überwacht
Narkosen.
In unserer Klinik werden die Narkosen von (Name folgt) und seinem
Team ausgeführt.
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| Appendicitis |
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Siehe Blinddarmentzündung
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| Appetitzügler |
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Appetitzügler sind chemische Verbindungen, denen eine appetitmindernde
Wirkung durch direkte Beeinflussung des im Gehirn gelegenen appetitregulierenden
Zentrums zugesprochen wird. Viele Menschen erhoffen sich durch die Einnahme
von Appetitzüglern einen schnellen Erfolg beim Abnehmen, setzen dabei
aber möglicherweise ihre Gesundheit aufs Spiel, denn diese Präparate haben
sehr gefährliche Nebenwirkungen. Die meisten Appetitzüglerpräparate sind
mit Aufputschmitteln verwandt und wirken auf das Zentralnervensystem,
wodurch sie den Stoffwechsel und damit den Energieverbrauch des Körpers
steigern. Sie haben ein hohes Abhängigkeitspotential, man kann also leicht
danach süchtig werden. Weitere gesundheitsschädliche Folgen der Einnahme
von Appetitzüglern können Lungenhochdruck, Konzentrationsmangel und Schlafstörungen
sein.
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| Arterien |
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Die Arterien, auch Schlagadern genannt, sind pulsierende Blutgefäße,
die das Blut vom Herzen in den Körper transportieren. Der Puls wird
immer an Arterien gefühlt. (Siehe auch Venen)
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| Arteriosklerose |
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Als Arteriosklerose wird eine Verkalkung der Arterien bezeichnet, die
z.B. bei Diabetikern rascher verläuft als bei anderen.
Mediziner verwenden lieber den Begriff Atherosklerose, da dieser die der
Arteriosklerose zugrundeliegenden chronischen Veränderungen der Arterienwände
beschreibt.
Auslösende Faktoren, die zu kalkartigen Ablagerungen in
den Arterien und damit zu einer Einengung der Gefäße führen,
sind:
- erhöhter Blutdruck
- erhöhte Fettwerte im Blut
- Rauchen
Vorbeugung (Prävention) und Therapie (Behandlung):
- Nicht rauchen!
- Normaler Blutdruck, d.h. bei Bluthochdruck entsprechende Behandlung
- Tägliche Bewegung
- Bei Übergewicht - abnehmen!
- Eventuell medikamentöse Behandlung hoher Fettwerte
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| - B - |
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| Bauchfell |
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Die deutsche Bezeichnung für Peritoneum ist Bauchfell. Das Bauchfell ist
eine dünne Haut, die die Bauchhöhle von innen auskleidet und die mit dazu
beiträgt, die Bauchorgane an dem für sie vorgesehenen Platz zu fixieren.
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| Bauchfellentzündung (Peritonitis) |
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Das Bauchfell - vom Mediziner Peritoneum genannt - kleidet die Bauchhöhle
aus und überzieht die Organe, die in ihr liegen. Eine Entzündungen
des Bauchfells (= Peritonitis) kann die Komplikation einer Erkrankung der
Bauchorgane sein, z.B. einer Blinddarmentzündung. Diese Entzündung
ist akut, sehr schmerzhaft und kann lebensbedrohlich sein.
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| Bauchspiegelung (Laparoskopie) |
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Bei einer Laparoskopie wird die Bauchhöhle mit Hilfe eines optischen
Instrumentes - einem Laparoskop - untersucht. Das Gerät besitzt eine
Lichtquelle und eine Optik, die das Bild des Bauchraumes auf einen
Fernsehmonitor überträgt. Bei einigen Geräten muss
der Untersucher direkt an der Optik des starren Gerätes - ähnlich
einem Mikroskop - den inneren Bauchraum betrachten. Die Laparoskopie ist
eine Form der Endoskopie.
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| Beinödeme |
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Wenn die Beine nach längerem Stehen deutlich anschwellen, so sind daran
in den meisten Fällen die venösen Blutgefäße schuld: sie sind zu weit
und zu schlaff, der normale Flüssigkeitsaustausch zwischen dem Gewebe
und den Blutgefäßen ist gestört und der Lymphabfluß behindert. Viele Patientinnen
mit sogenannten "Stehberufen" leiden unter diesen Gewebeflüssigkeitsansammlungen,
wobei die Neigung hierzu fast immer ererbt ist. Stütz- und Kompressionstrümpfe
sowie evtl. gefäßstärkende Medikamente können helfen. Wichtig ist es auch,
die Beine so oft wie möglich hochzulegen! Ödeme in den Unterschenkeln können
auch ein Alarmsignal einer Herz-Kreislauferkrankung oder eines Nierenleidens
sein, besonders dann, wenn die Ödeme nicht nur an den Beinen auftreten.
Beinödeme deshalb auf alle Fälle vom Arzt abklären lassen.
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| Blinddarmentzündung (Appendizitis) |
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Eine Appendizitis ist eine akute Entzündung des Wurmfortsatzes oder
Blinddarmes (Appendix). Der Wurmfortsatz ist ein etwa fingerförmiger
ca. 9cm langer Anhang des Dickdarmes.
Wird der Wurmfortsatz durch z.B. einen Kirschkern, einen Stuhl- oder Blutklumpen
verschlossen, kommt es in diesem Bereich zu einer Entzündung. Die
entzündete Wand des Blindarms kann durchbrechen und der Inhalt gelangt
dann in die Bauchhöhle und bildet eine Bauchfellentzündung (Peritonitis).
Dies ist ein lebensbedrohlicher Zustand.
Symptome: Unwohlsein, plötzliche Schmerzen im rechten Unterbauch
bis zur Nabelregion. Innerhalb von kurzer Zeit können diese Schmerzen
stark zunehmen und sind dann meist deutlich im rechten Unterbauch. Da
die Lage des Blinddarmes variieren kann, sind auch die Schmerzausstrahlungen
unterschiedlich. Zusätzliche Symptome sind Fieber, Übelkeit,
Erbrechen und belegte Zunge.
Bei plötzlich auftretenden und anhaltenden Bauchschmerzen sollte
immer ein Arzt aufgesucht werden.
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| Blutbild (BB) - Kleines BB / Grosses BB
/ Differential-BB |
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Wenn der Arzt ein Blutbild bestimmt, dann unterscheidet er zwischen einem
kleinen Blutbild und einem großen Blutbild.
Beim kleinen Blutbild werden bestimmt:
- Rote Blutkörperchen (Erythrozyten)
- Anteil der Blutzellen am Gesamtblut (Hämatokrit)
- Die Menge des roten Blutfarbstoffes (Hämoglobin)
- Die weißen Blutkörperchen (Leukozyten)
- Die Blutplättchen (Thrombozyten)
Bei einem großen Blutbild, auch Differentialblutbild
genannt, werden die weißen Blutkörperchen noch zusätzlich
auf die verschiedenen Untergruppen untersucht. Diese Untersuchung
kann Hinweise auf Erkrankungen geben, aber auch zur Kontrolle von Erkrankungen
genutzt werden.
Die weißen Blutkörperchen werden in die Hauptgruppen
- Lymphozyten
- Granulozyten
- Monozyten
unterteilt.
Daneben gibt es noch weitere Unterteilungen der Granulozyten, z.B.
abhängig von ihrer Anfärbbarkeit mit Farbstoffen in
- neutrophile, eosinophile und basophile Granulozyten und
- einer Einteilung der Lymphozyten in T- und D-Lymphozyten.
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| Blutdruckmessung |
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Viele leiden unter erhöhtem Blutdruck (= Hypertonie) ohne es zu wissen.
Eine Selbstmessung und damit Selbstkontrolle des Blutdrucks kann von Bedeutung
sein. Die Blutdruckwerte sollten unter 140/90 mm Hg liegen.
Im Handel sind verschiedene Blutdruckmeßgeräte erhältlich:
- Blutdruckmeßgerät mit Manschette und eingebautem Stethoskop
- elektronische Meßgeräte, die in der Ellenbeuge messen
- elektronische Meßgeräte für das Handgelenk
Nicht jedes Blutdruckmeßgerät ist für jeden geeignet.
Handgelenkmessung
Die neu eingeführten Meßgeräte für das Handgelenk
können bei Patienten mit Arterienverkalkung oder Gefäßveränderungen
in diesem Bereich ungenaue Werte liefern. Ein Vergleich zwischen dem Handgelenkgerät und dem Gerät mit
Oberarmmessung zeigt, ob dieses kleine Gerät für den einzelnen
geeignet ist oder nicht.
Fingermessung
Die Geräte werden immer kleiner, und so kann man heute schon den
Blutdruck am Zeigefinger messen. Ähnlich wie die Handgelenksgeräte sind sie aber nicht für
jeden geeignet, und so sollte man vor einem Kauf mit einem Oberarm-Meßgerät
prüfen, ob die Messungen des kleinen Gerätes auch stimmen.
Oberarmmessung
Die Oberarmmessung liefert die genauesten Blutdruckwerte. Natürlich
kann auch hier eine fehlerhafte Anwendung durch eine schlecht sitzende
Manschette zu falschen Ergebnissen führen. Wenn sie aber optimal
sitzt, ist diese Messung die sicherste.
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| Body Mass Index (BMI) |
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Berechnung des Body-Mass-Index
Wir geben Ihnen ein Rechenbeispiel für einen Mann mit 100kg Körpergewicht
und 180cm Größe.
Körpergewicht
(in kg) geteilt durch das Quadrat der Körpergröße
(in m)
100 (kg) geteilt durch 1,80 x 1,80 (m) = 100 : 3,24 = 30,86
Der Mann hat demnach einen BMI von 30,86. |
Einteilung
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BMI weiblich
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BMI männlich
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| Untergewicht |
unter 19 |
unter 20 |
| Normalbereich |
19 - 24 |
20 - 25 |
| Leichtes Übergewicht |
24 - 29 |
25 - 30 |
| Erhebliches Übergewicht (Adipositas) |
über 29 |
über 30 |
Wie man in der Tabelle sieht, hat der Mann erhebliches Übergewicht
oder, wie der Arzt sagt, eine Adipositas. Im Volksmund wird boshaft
von Fettsucht gesprochen.
Ärzte in den USA haben festgestellt, dass die Krankheitsanfälligkeit
bei Frauen ab einem BMI von 27,8 und bei Männern ab
einem BMI von 27,3 deutlich ansteigt.
Berechnen
Sie Ihren Body-Mass-Index, indem Sie Ihre Daten in unsere vorgegebene
Maske einfügen.
Es erfolgt eine automatische Berechnung.
Bekannt ist auch die Messung der Dicke einer "Hautfalte", bei der besonders
das Unterhautfettgewebe bestimmt wird.
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| - C - |
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| Cholesterin und HDL- und LDL-Cholesterin |
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Bei einer Blutuntersuchung wird das Gesamtcholesterin meist mit bestimmt.
Daneben werden in der Regel das sogenannte HDL- und LDL-Cholesterin bestimmt.
HDL und LDL sind sogenannte Lipoproteine, d.h. chemische Verbindungen aus
Fetten (Lipiden) und Eiweißen (Proteinen). Sie werden nach ihren unterschiedlichen
"Dichten" gegliedert.
Die wichtigsten Lipoproteine sind das HDL und LDL.
Dabei wird das HDL-Cholesterin zum "guten" Cholesterin
oder zu den "guten" Lipoproteinen gezählt. Man hat festgestellt,
dass hohe Anteile von HDL im Blut die Gefäße vor Ablagerungen
schützen. Ganz anders ist es mit dem als "schlechten"
Cholesterin eingestuften LDL-Cholesterin, das die Fettablagerung
in den Gefäßen erhöht. Nach bisherigen Forschungen wird
mit aller Wahrscheinlichkeit die Entstehung der Arteriosklerose durch hohe
LDL-Werte im Blut begünstigt.
Kurz gefaßt kann man sagen:
der HDL-Anteil im Blut soll möglichst groß und
der LDL-Anteil im Blut soll möglichst gering sein.
Zwar sind erhöhte Cholesterinwerte Hauptrisikofaktoren
bei Herz-Kreislauferkrankungen, aber es kommen noch weitere
Faktoren hinzu wie:
- Geschlecht
- Alter
- das Ausmaß an körperlichen Aktivitäten
- Form der Ernährung
- in einigen Fällen eine erbliche Veranlagung.
Liegt eine einmalige Cholesterinerhöhung vor, kann noch keine große
Aussage getroffen werden, denn dazu sind mehrere Werte erforderlich. Bleibt
das Cholesterin erhöht, so ist auch eine regelmäßige Kontrolle
nötig. Zur Senkung des Cholesterinspiegels ist in Zukunft
eine fett- und cholesterinarme Ernährung erforderlich, die
dann auch zu der erforderlichen Gewichtsreduktion führt.
Sportliche Aktivitäten können zu einer günstigen Beeinflussung
des Cholesterinspiegels führen, da HDL-Cholesterin, also das "gute"
Cholesterin, ansteigt, während das LDL-Cholesterin absinkt.
Die beste Wirkung auf das Cholesterin haben Sportarten, die die Kondition
und Ausdauer trainieren, wie z.B. Joggen, Fahrradfahren, Schwimmen und
Skilanglauf.
Liegen erniedrigte Cholesterinwerte vor, so muß an Unterernährung,
aber auch Störungen der Nahrungsaufnahme im Darm oder an andere Stoffwechselerkrankungen,
wie z.B. eine Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose), gedacht
werden.
| Nahrungsmittel |
Cholesteringehalt /
100 g Nahrung
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1 Eigelb
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1650 mg |
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Kalbshirn
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1940 mg |
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Schweineleber
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340 mg |
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Butter
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240 mg |
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Kalbsniere
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335 mg |
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Mayonnaise 80%
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140 mg |
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Schlagsahne
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110 mg |
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Bratwurst
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100 mg |
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| Cholezystitis |
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Siehe Gallenblasenentzündung
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| Cholezystolithiasis |
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Siehe Gallenblasenstein
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| -
D - |
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| Diät |
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Während das Wort Diät ursprünglich "gesunde, vernünftige Lebensweise"
bedeutete, sich also nicht nur auf den Nahrungsbereich bezog, verstehen
wir heute darunter eine spezielle Ernährungsweise zur Verhütung
oder Behandlung von Krankheiten und zur Erhaltung (oder Gewinnung) der
Leistungskraft und des Wohlbefindens.
Die sechs wesentlichen Bestandteile einer ausgewogenen Ernährung
sind
- Eiweiße (Proteine)
- Kohlenhydrate
- Fette
- Vitamine
- Mineralien
- Wasser
Neben der richtigen Zusammensetzung der Nahrung aus diesen Bestandteilen
ist ein angemessener Kaloriengehalt entscheidend. Es gibt zahlreiche
Spezialdiäten und Diätpläne, die bei der Behandlung oder Verhütung bestimmter
Krankheiten zum Einsatz kommen; dazu gehören beispielsweise: Diabetes-Diät,
salzarme Diäten (bei Erkrankungen der Niere und des Herzens), fettarme
Diäten (bei Hyperlipoproteinämien und Verdauungsstörungen), Schonkost
(zur Behandlung oder Vermeidung von Magen- und Darmreizungen), oxalatarme
Diäten (bei Nieren- und Gallensteinleiden). All diese Diäten haben das
Ziel, einem erkrankten Organismus notwendige Mengen an Nährstoffen zu
liefern und gleichzeitig die für ihn schädlichen Bestandteile möglichst
weitgehend zu meiden.
Die Verordnung einer besonderen Diät gehört in die Hände eines Arztes,
da Nebenwirkungen nicht auszuschließen sind.
Die Diät, mit der am häufigsten Mißbrauch getrieben wird, ist die sogenannte
Schlankheitsdiät. Die überwiegende Mehrheit aller Frauen empfindet sich
selbst als zu "dick", und so werden - häufig unsinnige - Versuche unternommen,
durch immer neue Diäten an Körpergewicht zu verlieren. Mit Sicherheit
ist Übergewicht ein Risikofaktor für die Gesundheit, aber die "Wunderdiät",
die uns die Werbung in immer neuer Form präsentiert und die zu schneller
und einfacher Gewichtsabnahme führt, gibt es in der Tat nicht.
Die mit Abstand beste Schlankheitskur besteht in einer ausgewogenen
Nahrungszufuhr mit verminderter Kaloriengesamtzahl. Hat man sich bislang
einigermaßen ausgewogen ernährt, so genügt es, die gewohnte Nahrungsmenge
einfach zu reduzieren. Dann besteht auch kein Bedarf an zusätzlichen Vitaminen
oder Mineralien.
Grundsätzlich abzuraten ist von Medikamenten, die zu einer Gewichtsabnahme
führen sollen. Sie führen fast nie zum Ziel oder sind sogar gesundheitsschädlich.
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- E -
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| EKG |
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Mit dem Elektrokardiogramm - kurz EKG genannt - werden die vom Herzen
ausgehenden elektrischen Impulse als Kurve aufgezeichnet. Mit dem EKG
können zahlreiche Herzkrankheiten diagnostiziert werden, z.B. Durchblutungsstörungen
der Herzkranzgefässe (Koronare Herzkrankheit), Herzinfarkt (Myokardinfarkt),
Herzrhythmusstörungen, Herzbeutelentzündungen (Perikarditis)
u.ä.
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| Endoskopie |
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Mit dem Überbegriff Endoskopie werden alle Untersuchungen von Körperhöhlen
(z.B. Bauch- oder Beckenraum, Brustkorb) oder Organen bezeichnet (z.B. des
Magens, der Harnblase, des Darmes, der Bronchien).
Die häufigsten endoskopischen Untersuchungen sind:
| Endoskopische Untersuchung |
Untersuchte Körperregion (Medizinischer
Begriff)
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| Arthroskopie |
Kniegelenk (Arthros = das Gelenk) |
| Bronchoskopie |
Bronchien, d.h. obere Atemwege |
| Gastroskopie |
Speiseröhre (Oesophagus), Magen (Gaster), Zwöflfingerdarm
(Duodenum) |
| Koloskopie |
Dickdarm (Kolon) |
| Laparoskopie |
Bauchhöhle |
| Oesophaguskopie |
Speiseröhre (Oesophagus) |
| Zystoskopie |
Blasenspiegelung |
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| Erythrozyten (Rote Blutkörperchen) |
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Die Erythrozyten transportieren den Sauerstoff, den sie in der Lunge aufnehmen,
in den Körper und versorgen damit alle Gewebe und Zellen. Sie nehmen
dafür Kohlendioxyd - ein Abfallprodukt der Zellatmung - auf und geben
es in der Lunge ab. Gebunden sind Sauerstoff oder Kohlendioxyd an das
Hämoglobin, den roten Farbstoff in den Erythrozyten.
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| - F - |
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- G -
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| Gallenblasenentzündung (Cholezystitis) |
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Der Mediziner spricht von einer Cholezystitis und unterscheidet
eine akute und eine chronische Form. Die Entzündung ist mit starken rechtsseitigen
Oberbauchschmerzen verbunden. Meist ist die Ursache der Entzündung ein
Gallenstein oder mehrere Gallensteine. Häufig auftretende - mild verlaufende
- akute Gallenblasenentzündungen können zu einer chronischen Entzündung
führen.
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| Gallenblasenstein (Cholezystolithiasis) |
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Sowohl in der Gallenblase als auch in den Gallengängen
können sich durch Störungen (z.B. zuviel Cholesterin in der Galle, nicht
ausreichende Auflösung des Cholesterins) in der Zusammensetzung der Galle
Steine bilden. Diese Steine können die ableitenden Gallenwege verstopfen.
Dann treten meist auch erst die akuten Symptome auf:
- Schmerzen im rechten Oberbauch
- Ausstrahlung der Schmerzen bis zur rechten Schulter
- Kolikartige Schmerzen (kommende und gehende Schmerzen)
- Unwohlsein
- Erbrechen
- Blähungen
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| GOÄ - Gebührenordnung für Ärzte |
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Wir rechnen unsere ärztlich-operativen Leistungen nach der Gebührenordnung
für Ärzte ab. Dies tut auch der Anästhesist für seine
erbrachten Narkoseleistungen.
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| - H - |
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| Hämoglobin |
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Hämoglobin ist der wichtigste Bestandteil der roten Blutkörperchen,
der Erythrozyten, und für den Transport des Sauerstoffs verantwortlich.
Hämoglobin bindet Sauerstoff an sich und transportiert ihn in das Gewebe,
um hier einen Austausch gegen Kohlendioxid zu ermöglichen.
Normalwerte:
| Männer |
13 bis 18 g/dl
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| Frauen |
12 bis 16 g/dl |
Ein erniedrigter Hämoglobingehalt im Blut ist ein Merkmal
für eine Blutarmut (Anämie). Ein Mangel an roten Blutkörperchen
bedeutet auch einen Mangel an Hämoglobin. Häufigste Ursache
ist ein Eisenmangel.
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| Harnsäure |
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Der größte Anteil der Harnsäure stammt aus dem Urinstoffwechsel
des Körpers und nur ein kleiner Teil aus aufgenommenen purinhaltigen
Nahrungsmitteln, wie z.B. Fleisch und Innereien.
Der Normalwert im Blut liegt
- bei Männern zwischen 3,5 bis 7,0 mg/dl
- bei Frauen zwischen 2,5 bis 5,7 mg/dl
Pro Tag scheidet ein Erwachsener zwischen 400mg und 800mg Harnsäure
aus:
- über den Urin (zwei Drittel) und
- über den Stuhlgang
Jedes Eiweiß (Protein) in unserem Körper ist aus mehreren
sogenannten Aminosäuren gebildet. Die Art und Zusammensetzung
sind in unserem Erbgut festgelegt.
Diese Informationen liegen verschlüsselt in jeder Zelle in Form
von Nukleinsäuren, der sogenannten DNA (Desoxyribonukleinsäure)
und RNA (Ribonukleinsäure) vor.
In DNA und RNA findet man eine festgelegte Anzahl und Folge von sogenannten
Pyrimidin- und Purinbasen. Der Körper baut ständig Nukleinsäure
auf und ab, und die nicht mehr verwendeten Bausteine werden abgebaut und
ausgeschieden. Die Purinbasen werden zu Harnsäure abgebaut, die normalerweise
ohne Probleme über die Nieren ausgeschieden werden.
Die Erhöhung der Harnsäure - vom Arzt Hyperurikämie
genannt - ist eine meist erbliche Stoffwechselstörung,
bei der die Harnsäure im Blut und auch im Gewebe ansteigt.
Harnsäure aber kristallisiert in Form von Salzen, in sogenannten
Uraten aus, und diese setzen sich in Gelenken und in der Niere ab. Man
spricht bei dieser Erkrankung von der Gicht. Bei Gichtanfällen kommt
es zu plötzlichen starken Schmerzen und Entzündungen im Bereich
der Gelenke. Am häufigsten ist dabei das Grundgelenk der Großzehen
betroffen.
Lagern sich Harnsäurekristalle in der Niere ab, kann es auf Dauer
zu einer Schädigung der Niere kommen.
Wird vom Arzt eine Harnsäureerhöhung festgestellt, so gilt
es, die Risikofaktoren, die zur Erhöhung führen, abzubauen.
Die Risikofaktoren für eine Harnsäurenerhöhung
sind:
- Übergewicht
- Bluthochdruck
- Zuckerkrankheit
- Hohe Cholesterinwerte im Blut
- In wirklich seltenen Fällen sind andere Erkrankungen wie Leukämien
oder Tumorerkrankungen, ständiger Alkoholismus (häufigste
Ursache) und Abmagerungskuren die Ursache für Harnsäureerhöhungen.
Behandlung
- Bei starken Harnsäureerhöhungen wird mit Medikamenten
behandelt, die die Harnsäureproduktion im Körper bremsen und/oder
die Harnsäureausscheidung fördern.
- Die Betroffenen sollten viel Flüssigkeit zu sich nehmen.
- Fleisch, Innereien und Alkohol sollten vermieden werden.
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| Hernie (Eingeweidebruch) |
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Als Hernie wird medizinisch ein Eingeweidebruch bezeichnet, bei dem sich
Organe oder nur Teile der Organe durch Bruchpforten (Schwachstellen des
Gewebes oder vorhanden Lücken) in sog. Nischen der Körperhöhlen
verlagern. Die bei medizinischen Laien bekanntesten Hernien sind die Leistenhernie
(= Leistenbruch), die Nabelhernie (= Nabelbruch) oder die Narbenhernie
(= Narbenbruch),
d.h. Vorwölbung der Eingeweide in Bereich einer Operationsnarbe.
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| Hightech-Chirurgie |
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Ein Bereich der modernen Chirurgie wird als minimalinvasive Chirurgie
bezeichnet, weil sie durch Methoden der Endoskopie nicht mehr große
Schnitte setzt, sondern durch kleinste Schnitte ihre Instrumente
in die Körperhöhlen einführt, um dann direkt vor Ort zu
operieren. Natürlich beleiben auch nach Verschluß der Operationswunde
nur kleinste Narben übrig.
Neu ist seit einigen Jahren der Einsatz von sogenannten Operationscomputern,
die den Arzt bei der Operation unterstützen und quasi die Aufgabe
eines früheren Assistenten bei der OP übernehmen.
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| - I, J - |
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| - K - |
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| Krampfadern (Varizen) |
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Krampfadern sind vergrößerte, unelastische und oft stark gewundene
Venen. Krampfadern können überall im Bereich von Venen auftreten.
Am häufigsten sind sie aber im Bereich der Beine.
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| Kreatinin |
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Kreatinin ist ein Endprodukt des Muskelstoffwechsels und stammt aus dem
als Energielieferanten bezeichneten Kreatinphosphat. Kreatinin wird im Blut
bestimmt. Das Abbauprodukt Kreatinin wird in den Blutkreislauf abgegeben
und über die Nieren ausgeschieden. Die jeweilige Kreatininmenge im
Blut ist also von der individuellen Muskelmasse abhängig und von der
Fähigkeit der Niere, dieses Produkt auszuscheiden. Der Schwankungsbereich
im Blut ist nur gering.
Normalwerte:
| Männer |
0,7 bis 1,3 mg/dl |
| Frauen |
0,9 bis 1,2 mg/dl
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Ein Anstieg des Kreatinins liegt immer dann vor, wenn die Fähigkeit
der Niere zur Filtration auf mehr als die Hälfte gesunken ist.
Erhöhte Kreatininwerte finden sich
- bei sogenannter Niereninsuffizienz oder Nierenschwäche; hier
ist die Ausscheidung des Kreatinins nicht gewährleistet,
- bei Zerstörung des Muskels (das Angebot an Kreatinin ist zu groß),
wie es bei großen Quetschungen vorkommen kann.
Niedrige Kreatininwerte
haben in der Regel keinen krankhaften Wert. Sie finden sich bei
Personen mit geringer Muskelmasse und im Zustand der Schwangerschaft.
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| - L - |
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| Laparoskopie |
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Siehe Bauchspiegelung
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| Leukozyten (Weiße Blutkörperchen) |
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Die Leukozyten schützen den Körper vor Infektionen, d.h. sie
bekämpfen eingetretene Bakterien, Viren, Fremdkörper und Einzeller.
Es werden 3 Typen von Leukozyten nach Aussehen und Funktion unterschieden:
- Granulozyten
- Monozyten
- Lymphozyten.
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| - M - |
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| Mobilisierung |
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Als Mobilisierung bezeichnen Mediziner die Aktivierung der Beweglichkeit
des gesamten Körpers oder auch eines Teiles nach Verletzungen, Erkrankungen
oder Operationen, z.B. nach verheiltem Armbruch die Mobilisierung des Armes,
nach Operation die Mobilisierung des Körpers.
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| Meteorismus |
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Als Meteorismus wird die starke Ansammlung von Gasen im Darm oder
im Bauchraum bezeichnet. Der Begriff bedeutet im Griechischen "in der
Luft befindlich". Die häufigsten Ursachen für den Meteorismus
sind
- Verdauungsstörungen, aber auch
- Enzym- und Fermentmängel und
- bakterielle Darmerkrankungen
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| - N - |
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| Nabelhernie |
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Nabelhernie ist ein anderer Begriff für Nabelbruch. Er kann entstehen,
wenn sich die Lücke in der Bauchdecke, durch die die Nabelschnur verlief,
beim Kind nach der Geburt nicht vollständig verschließt. Durch diese Bruchpforte
können Teile des Bauchinhaltes nach außen fallen und evtl. eingeklemmt
werden. Große Nabelbrüche müssen deswegen operativ versorgt werden. Bei
Frauen kann während der Schwangerschaft durch eine Überdehnung der Muskulatur
um den Nabel herum eine Nabelhernie auftreten. Insbesondere bei Mehrlings-Schwangerschaften
ist das Risiko hierfür erhöht.
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| - O - |
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| - P - |
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| Peritonitis |
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Siehe Bauchfellentzündung
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| Präoperative Diagnostik (Diagnostik
vor Operation) |
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Eine Voruntersuchung vor einer Anästhesie und Operation
ist immer erforderlich und hat das Ziel, ggf. Veränderungen und Erkrankungen
aufzudecken, die eine Narkose und die Operation beeinflussen können.
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| - Q - |
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| - R - |
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| Rezidiv |
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Als ein Rezidiv bezeichnen Mediziner das Wiederauftreten einer Krankheit
oder von Symptomen einer Erkrankung, die abgeheilt oder behoben war, z.B.
- nach einer seit Tagen abgeheilten Grippe plötzlich erneut Husten,
Schnupfen und Fieber (Rezidiv einer Grippe),
- nach einer Leistenbruch-Operation tritt einige Jahren später
erneut ein Leistenbruch an der selben Stelle auf (Rezidiv eines Leistenbruches).
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| Robotic Surgery |
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Die neue Robotic Surgery - Teil der Hightech-Chirurgie - schafft die
Voraussetzungen für hohe Qualität der chirurgischen Versorgung.
Die menschliche Assistenz kann mit dem Roboter ersetzt werden - heute
als Solo Surgery bezeichnet. Die Präzision erhöhte sich dort,
wo sie mit menschlichen Anstrengungen nicht erreicht - nicht gesteigert
und/oder nicht auf Dauer gehalten werden kann.
Aber der Roboter in der Chirurgie arbeitet nicht selbständig, sondern
wird von dem operierenden Chirurgen per Joystick, Sprache oder beides
ferngesteuert. Der Roboter ist Teil des Operationsteams:
- er führt die Kamera während der Operation
- er vermeidet die fehlerhafte Bilddarstellung, und somit verringert
sich die Verletzungsgefahr beim Operieren = mehr Sicherheit für
den Patienten
- er steigert die Effizienz, da der Chirurg sich voll auf den Eingriff
konzentrieren kann
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| - S - |
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| Sonographie |
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Siehe Ultraschall
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| - T - |
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| Thrombophlebitis |
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Siehe Venenentzündung
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| Thrombose |
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Von einer Thrombose spricht man, wenn es in einem Blutgefäß (meist in
einer Vene, möglicherweise auch in einer Arterie) zur Blutgerinnung und
damit zur Bildung eines Blutpfropfes kommt. Der Blutpfropf, auch
Thrombus genannt, verstopft das Blutgefäß. Bleibt der Thrombus
über längere Zeit hinweg an der gleichen Stelle, so löst er sich nach
einigen Tagen selbst auf. Dieser Vorgang kann durch Gabe von Medikamenten
beschleunigt werden.
Gefährlich wird die Situation dann, wenn der Thrombus vom Blutstrom
mitgeschleift und in ein anderes Organ - sehr häufig die Lunge - geschwemmt
wird. Man spricht dann von einer Embolie.
Verschiedene Faktoren können das Risiko für eine Thrombose
erhöhen:
- längere Zeit der Immobilisation (beispielsweise nach Operationen),
- Entzündungen und Verletzungen der Blutgefäße,
- Einnahme der "Pille",
- Schwangerschaft
- und anderes.
Bei Vorliegen einer tiefen Beinvenenthrombose muß auf alle Fälle strenge
Bettruhe eingehalten werden, da jede Bewegung der Beine das Losreißen
des Thrombus und damit das Entstehen einer Embolie begünstigen könnte.
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| Thrombozyten (Blutplättchen) |
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Die Blutplättchen sind wesentlich kleiner als Erythrozyten oder Leukozyten.
Ihre Aufgaben liegen in der Blutstillung und Blutgerinnung. Dieser Vorgang
ist z.B. bei großen Wunden mit Blutung sehr erwünscht, andererseits
kann sich durch das Aneinanderlagern der Blutplättchen auch ein Blutprofen
bilden (der sog. Thrombos), der die Blutgefässe verstopft und
so zu Verschlüssen in den Venen der Beine (Thrombose), des Herzens (Herzinfarkt)
oder des Gehirns (Schlaganfall) führen kann.
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| - U - |
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| Ultraschall (Sonographie) |
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Beim Ultraschall oder der Sonographie werden für das menschliche
Ohr nicht hörbare hochfrequente Schallwellen genutzt und in den Körper
geleitet, um durch die Echos der Organdurchdringung (Satz nicht vollständig) darzustellen. Diese
Methode ist schmerzlos und frei von schädigenden Strahlungen.
Einsatz findet die Methode z.B.:
- in der Geburtshilfe (Darstellung des Fetus in der Gebärmutter im
Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge)
- in Innerer Medizin, Kinderheilkunde, Chirurgie und Urologie zur Untersuchung
der Bauchorgane, der Nieren, der Harnblase und harnableitenden Wege, der
Schilddrüse, der Hoden, des Herzens (Echokardiographie), der Blutgefässe
(Doppler-Sonographie)
- in der Gynäkologie zur Darstellung der Gebärmutter, Eierstöcke
und Brüste
- in der HNO zur Untersuchung der Nasennebenhöhlen
- in der Augenheilkunde zur Darstellung der Augen und Augenhöhle
Die Technik ist Abfallprodukt der militärischen Forschung aus dem
2. Weltkrieg, mit der U-Boote im Meer geortet wurden.
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| Urinstatus |
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Die Idee, aus einer Urinuntersuchung auf Krankheiten oder Stoffwechselstörungen
zu schließen, ist sehr alt. Diabetes mellitus, die Zuckerkrankheit,
ist eines der besonderen Beispiele, da diese Krankheit durch den honigsüßen
Beigeschmack des Urins den Namen erhielt. Mit Hilfe von sogenannten Urin-Teststreifen
werden heute verschiedene Urinbestandteile erfaßt. Und je nachdem,
ob solche Bestandteile vorhanden sind, kann etwas über den Verdacht
von Krankheiten ausgesagt werden.
Urinbestandteile, die mit Teststreifen festgestellt werden können:
- weiße und rote Blutkörperchen (Leukozyten und Erythrozyten)
- Zucker
- Nitrit
- Eiweiß
- Ketonkörper
- Bilirubin
- Urobilinogen
- pH-Wert, d.h. die Feststellung des Säure- oder Laugengehalts
im Urin
- spezifisches Gewicht des Urins
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Urin-Teststreifen-Untersuchungen und Diskussion der Ergebnisse
| Nachweis |
Normalbefund*
| erhöht bei z.B. |
erniedrigt bei z.B.
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Leukozyten
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negativ
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entzündlichen Erkrankungen der Nieren und der ableitenden
Harnwege
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Nitrit
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negativ
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den meisten bakteriellen Infektionen der Nieren und der ableitenden
Harnwege
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pH-Wert
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4,5 8,0
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Erkrankungen der Nieren und Stoffwechselstörungen
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Erkrankungen der Nieren und Stoffwechselstörungen
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| Spezifisches Gewicht |
1,010 1,025 |
nach Erbrechen, Durchfall,
Diabetes |
Erkrankungen der Nieren
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| Protein (Eiweiß) |
negativ |
Erkrankungen der Nieren und
nach extremer körperlicher Belastung |
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| Glukose (Zucker) |
negativ |
Zuckerkrankheit, Nierenerkrankungen,
Schwangerschaft, Bauchspeicheldrüsen-, Lebererkrankungen |
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| Keton |
negativ |
Zuckerkrankheit, Hungerzuständen,
Erbrechen, Durchfall, Schilddrüsenüberfunktion, Fieber,
Schwangerschaft |
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| Urobilinogen |
negativ |
Erkrankungen der Leber und
des Blutes |
Gallenwegsverschluß
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| Bilirubin |
negativ |
Erkrankungen der Leber und
der Gallenwege |
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| Blut |
negativ |
einer Vielzahl von Erkrankungen
der Nieren wie Entzündungen, Nierensteine, Nierenkrebs |
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* Ein normaler Befund, bei dem das Teststreifenergebnis "negativ"
ist, bedeutet, dass der angegebene Bestandteil nicht im untersuchten
Harn vorgekommen ist oder nur in so geringer Menge, dass die erforderliche
Nachweisgrenze nicht erreicht wurde.
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- V -
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| Varizen |
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Siehe Krampfadern
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| Venen |
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Venen sind Blutgefäße, die das Blut aus dem Körper, z.B.
aus Händen, Füßen und Organen zurück zum Herzen
transportieren. (Siehe auch Arterien)
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| Venenentzündung (Thrombophlebitis)
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Unter einer Thrombophlebitis versteht man eine Entzündung der Venenwand,
die mit einer Thrombose in diesem Bereich einhergeht. Häufig wird der
Begriff Thrombophlebitis nur für die Entzündung oberflächlicher Venen
benützt, während eine Entzündung im tiefen Venensystem als Phlebothrombose
bezeichnet wird. Die Thrombophlebitis kommt fast ausschließlich bei Krampfadern
vor, verursacht kaum Embolien und ist mit entzündungshemmenden Medikamenten
und Kompressionsverbänden ambulant behandelbar.
Die Phlebothrombose ist im Unterschied hierzu ein sehr ernst zu nehmendes
Krankheitsbild, das ein hohes Embolierisiko in sich birgt. Patientinnen
mit einer Entzündung im tiefen Venensystem müssen unbedingt strenge Bettruhe
einhalten und evtl. Medikamente einnehmen, die die Gerinnungsfähigkeit
des Blutes herabsetzen. Generell besteht die Möglichkeit, den Thrombus
(Blutgerinnsel) einer Phlebothrombose medikamentös aufzulösen oder operativ
zu entfernen. Beide Therapieformen sind nur in einem sehr frühen Stadium
der Thrombose sinnvoll. Sehr große Bedeutung kommt deshalb der Thromboseprophylaxe
(Vorbeugung gegen eine Thrombose) zu.
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| - W, X,
Y, Z - |
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